Früh Begeisterung für MINT wecken: CoDrone-Forscherlabor an der DHBW Lörrach
Wie funktioniert eine Drohne – und wie bringt man sie zum Fliegen? Im CoDrone-Forscherlabor der Hector Kinderakademie Efringen-Kirchen an der DHBW Lörrach gingen Grundschulkinder diesen Fragen auf den Grund und sammelten erste Erfahrungen im Programmieren und wissenschaftlichen Arbeiten.
An drei Kurstagen verwandelte sich ein Seminarraum der DHBW Lörrach in ein Robotiklabor. Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 bis 4 programmierten CoDrone-EDU-Drohnen, entwickelten eigene Flugmanöver und lernten dabei grundlegende Konzepte der Informatik und Ingenieurwissenschaften kennen. Neben Start- und Landevorgängen standen auch Sensoren, Variablen und Lichteffekte auf dem Programm.
Im Mittelpunkt des Kurses stand das forschende Lernen. Die Kinder planten Flugwege, testeten ihre Programme und verbesserten diese Schritt für Schritt. Fehler wurden dabei bewusst als Teil des Lernprozesses verstanden und gemeinsam analysiert.
„Uns geht es darum, dass Kinder lernen, Probleme systematisch zu lösen, genau zu beobachten und ihre Ideen immer weiter zu verbessern. Genau das zeichnet wissenschaftliches Arbeiten aus“, erklärt Kursleiter und Prorektor der DHBW Lörrach Prof. Dr. Johannes Kern.
Das CoDrone-Forscherlabor entstand in Kooperation mit der Hector Kinderakademie Efringen-Kirchen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Kinder frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern und ihnen erste Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen.