Trinationale Start-Up Stories an der DHBW Lörrach: Unternehmergeist, Resilienz und echte Einblicke

Die Veranstaltung „Start-Up Stories Trinational“ brachte Studierende, Gründer*innen und Innovationsakteure aus drei Ländern zusammen. Im Fokus standen persönliche Erfahrungen, Herausforderungen und die Haltung hinter unternehmerischem Handeln.

Am vergangenen Freitag nutzten zahlreiche Studierende, Gründungsinteressierte sowie Vertreter*innen aus Wirtschaft, Innovation und Hochschulen die Gelegenheit, um mit Gründer*innen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz in den Austausch zu treten. Bei der Veranstaltung „Start-Up Stories Trinational – Mehr als Gründen: wie unternehmerisches Denken neue Wege öffnet“ an der DHBW Lörrach standen keine klassischen Pitch-Präsentationen, sondern persönliche Geschichten und ehrliche Einblicke in unternehmerische Wege im Mittelpunkt. Thematisiert wurden insbesondere Herausforderungen, Rückschläge und die Bedeutung von Resilienz sowie die Fähigkeit, Ideen auch unter schwierigen Bedingungen weiterzuentwickeln.

Den Auftakt gestaltete der Schweizer Unternehmer Laurent Decrue (Holycode), der in seiner Keynote über seinen Werdegang als Serial Entrepreneur und die kontinuierliche Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen sprach. Im anschließenden Podiumsgespräch brachten weitere Gründer unterschiedliche Perspektiven aus Technologie, Industrie und Innovation ein.

Deutlich wurde, dass unabhängig von Branche oder Geschäftsidee vor allem die persönliche Haltung entscheidend für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg ist. Die dialogorientierte Veranstaltung ermöglichte den Teilnehmenden, aktiv Fragen zu stellen und Einblicke in Themen wie Unsicherheit, strategische Kurswechsel und emotionale Herausforderungen der Gründungsphase zu gewinnen.

Ein zentrales Statement des Nachmittags lautete: „Gründet nicht primär, um Geld zu verdienen – sondern um die Welt ein Stück besser zu machen.“

Im Anschluss bot eine offene Networking-Phase Raum für vertiefende Gespräche und Vernetzung zwischen Studierenden, Unternehmen und Innovationsakteuren. Auch Vertreter*innen verschiedener Initiativen und Netzwerke waren vor Ort präsent und standen für Austausch zur Verfügung.

Die hohe Beteiligung und die positive Resonanz unterstrichen das große Interesse an praxisnahen Einblicken in unternehmerisches Handeln. Eine Fortsetzung des Formats wurde von vielen Teilnehmenden angeregt.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des trinationalen Wissens- und Innovationstransfers von KTUR durchgeführt und mit Unterstützung des RegioWIN-Leuchtturmprojekts Zukunft.Raum.Schwarzwald umgesetzt.