Innopreneur-Circle: Wer nicht innoviert verliert

Innopreneur-Circle, das neue Talentförderungsprogramm neben dem regulären Studium an der DHBW Lörrach. Vermittelt werden Methoden des Innovationsmanagements, die anhand realer Fallbeispiele von Partnerunternehmen der DHBW erprobt und umgesetzt werden. Drei der vier Workshopwochenenden liegen bereits hinter den neuen Innopreneuren. Ende September schließt der erste Innopreneur-Circle mit einer Abschlusspräsentation der erarbeiteten Innovationen ab.

Innovation ist heute der Garant für Geschäftserfolg und eine fortwährende Aufgabe. Wie jedoch stellt man sicher, dass innerhalb des Unternehmens Innovationen entstehen und erfolgreich umgesetzt werden können? Der im Mai an der DHBW Lörrach gestartete erste "Innopreneur-Circle" ist ein Programm zusätzlich zum normalen Studium, bei dem Studierende ab dem ersten Semester Kompetenzen im Bereich Innovation und Entrepreneurship erlangen. In drei studiengangsübergreifenden Teams von fünf Studierenden erlernen sie das nötige Handwerkszeug, um Innovationen im Unternehmen voranzutreiben und zu begleiten.

 

Das Programm sieht vier Wochenendworkshops plus Gruppenarbeit dazwischen vor und endet im September mit einer Abschlusspräsentation. Die ersten drei Workshops haben die Innopreneure bereits absolviert. Im ersten Workshop stellten die Fall gebenden Partnerunternehmen zunächst ihre Aufgabenstellungen vor. Diesmal kommen die drei Innovationsaufgabenstellungen von den Firmen Glatt (Prozesslösungen zur Entwicklung, Veredelung und Herstellung von Pulvern für die pharmazeutische, Lebensmittel-, Futtermittelindustrie), Wiha Werkzeuge GmbH (Handwerkzeughersteller) und meteoblue AG (Wetterdienst). Methoden wie Design Thinking oder die Blue Ocean Strategie und die „Jobs to be done (JTBD)-Theorie“ waren außerdem Inhalt des ersten Workshops. Im zweiten Workshop, der in den Räumen der Firma Glatt in Binzen und im Start-up-Inkubator „BadenCampus“ in Breisach stattfand, erhielten die Innopreneur durch Impulsvorträge Einblick in das Innovationsmanagement bei Glatt und in die Arbeit des BadenCampus. Außerdem konzentrierten sie sich auf die Erarbeitung der „Persona“ / Zielgruppe ihres Innovationsprojektes: wer könnte der Nutzer der Innovation sein, welchen Bedarf hat dieser, was sind seine Vorlieben und wie erreicht man ihn am besten?

Im Fokus des dritten Workshopwochenendes stand die Geschäftsmodellentwicklung. Außerdem bekamen die Innopreneure durch zwei weitere Impulsvorträge durch Marcus Neubronner von SICK und durch Georg Vögele von Casegeber Wiha einen Einblick in Innovationsmanagement bei beiden namhaften Unternehmen.

 

Geleitet wird der Innopreneur-Circle von Prof. Dr. Matthias Paul, Studiengangsleiter des Studienganges BWL- Industrie / Industrial Management und von Dr. Ralph Jürgen Peters, Berater und Dozent für Zukunftsgestaltung und Innovationsmanagement.

Wer nicht innoviert, verliert“, fasste Prof. Dr. Matthias Paul die Wichtigkeit von Innovationen für den anhaltenden Geschäftserfolg von Unternehmen zusammen und ergänzte: „Mit diesen Intensiv-Workshops möchten wir Sie zu Innovationschampions machen, so dass Sie Ihr Know-How in Ihr Unternehmen einbringen können.“

 

Die im Innopreneur-Circle erworbenen Future Skills bereichern nicht nur den Lebenslauf der Studierenden, sondern sind für Unternehmen von entscheidender Bedeutung bei der Besetzung von interessanten Positionen. Weitere Unternehmen haben bereits sehr gutes Feedback zum Innopreneur-Circle gegeben und haben Interesse daran, eigene Innovationsherausforderungen durch den Innopreneur-Circle lösen zu lassen.