Deutsch-Französische Hochschule (DFH)

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) ist eine von Deutschland und Frankreich gemeinsam gegründete und paritätisch finanzierte internationale Einrichtung mit Sitz in Saarbrücken. Als Netzwerk von über 200 Hochschulen fördert sie exzellente deutsch-französische Studiengänge sowie Forschungs- und Innovationskooperationen. Ziel der DFH ist es, die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern nachhaltig zu stärken und den europäischen Hochschul- und Forschungsraum aktiv mitzugestalten. Neben der Förderung binationaler Studienangebote unterstützt die DFH insbesondere Forschungsprojekte, den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie den Aufbau langfristiger akademischer Partnerschaften.

DFH-Förderung an der DHBW Lörrach

Die Deutsch-Französische Hochschule finanziert die Professur von Prof. Dr. Saira Moinuddin-Huber und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Ausbau der deutsch-französischen Forschungs- und Innovationsaktivitäten an der DHBW Lörrach.

Die eingeworbenen Drittmittel ermöglichen derzeit insbesondere die Umsetzung der folgenden Schwerpunkte:

  • Neue Lehre: Entwicklung innovativer deutsch-französischer Lehr- und Lernformate sowie die Weiterentwicklung internationaler Studienangebote (u.a. in den Lehrveranstaltungen AI & Data-Driven Negotiations, Data Science & AI sowie Corporate Finance I in Verbindung mit der TOPSIM Business Simulation).
  • Forschungskooperationen: Aufbau und Vertiefung gemeinsamer Forschungsaktivitäten mit französischen Partnerhochschulen sowie die Entwicklung gemeinsamer wissenschaftlicher Projekte (Präsentation von Forschungsergebnissen im Rahmen der Research On Fire Conference, Group Decision and Negotiation Conference 2026 und dem Upper Rhine Artificial Intelligence (URAI) Symposium 2026).
  • Negotiation Lab: Im Rahmen der DFH-Förderung wird in Lörrach ein Negotiation Lab aufgebaut und eröffnet. Im Negotiation Lab lernen Studierende, moderne AI & Data-Driven Negotiations durchzuführen und Künstliche Intelligenz sowie datenbasierte Methoden gezielt für die Vorbereitung, Durchführung und Analyse von Verhandlungen einzusetzen.

Ein besonderer Fokus liegt künftig auf der Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence, AI). Gemeinsam mit den französischen Partnern werden derzeit verschiedene Forschungs- und Innovationsprojekte untersucht und vorbereitet, die den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft stärken und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter ausbauen sollen.