Grenzüberschreitende Kooperationen

Die DHBW Lörrach bietet auf der Grundlage des dualen Studienmodells seit mehreren Jahren erfolgreich die drei grenzüberschreitenden Studiengänge BWL-International Business, International Business Management Trinational und Mechatronik Trinational an. Ermöglicht wird dies durch die spezifische geografische Lage der DHBW Lörrach im Dreiländereck Deutschland – Frankreich – Schweiz. Dieses Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu den anderen DHBW-Standorten ermöglicht es der Hochschule, über Ländergrenzen hinweg und gemeinsam mit Expert*innen beiderseits des Rheins trinationale Kooperationen auf- und auszubauen. So ist die DHBW Lörrach Projektpartner im Interreg-Projekt KTUR und Mitglied der Allianz TriRhenaTech.

Interreg-Projekt KTUR

Die DHBW Lörrach ist Projektpartner eines größeren Interreg-Projektes (ca. 1.6 Mio. Euro Fördersumme) unter dem Titel „Systematisierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Wissens- und Technologietransfer am Oberrhein unter aktiver Einbindung der Wirtschaft“.

Kurztitel: "Knowledge Transfer Upper Rhine (KTUR)"

Das Projekt wird gemeinsam bearbeitet von verschiedenen Universitäten und Hochschulen des Oberrheins:

  • Eucor-Universitäten (u.a. Karslruher Institut für Technologie – KIT, Universität Freiburg, Mulhouse, Université de Strasbourg, Universität Basel) sowie
  • TriRhena Tech (u.a. Hochschule Offenburg, Hochschule Furtwangen, Alsace Tech, DHBW Lörrach).

Die derzeit geplanten Aufgaben und Themenpakete sind:

  • Identifikation von Unternehmen für das KTUR-Projekt
  • Analyse von Bachelor- und Master-Arbeiten
  • Durchführung von Interviews, insbesondere bei Unternehmen
  • Unterstützung bei Online-Befragungen (gemeinsam mit Partnern)
  • Dokumentation von Best-Practice-Beispielen, Chancen und Empfehlungen zum verbesserten KTUR
  • Analyse und Systematisierung der Start-Up-Szene am Oberrhein (DHBW-spezifischer Ansatz „Innopreneur“)
  • Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit

Allianz TriRhenaTech

Die DHBW Lörrach ist Mitglied der Allianz TriRhenaTech, einem 2014 gegründeten, trinationalen Netzwerk von Hochschulen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Ziel des Verbunds ist, die europäische Kohärenz durch Zusammenarbeit zwischen den Partnerinstitutionen sowie den gezielten Studierendenaustausch zu fördern und damit einen Beitrag zur Stärkung des Innovationsecosystems Oberrhein zu leisten. Die Allianz TriRhenaTech arbeitet hierfür mit Partnern aus der Wirtschaft zusammen und richtet den Fokus besonders auf kleine und mittelständische Unternehmen.

Mit Blick auf die Beteiligung an den Wissenschaftsoffensiven 2016 und 2018 haben die Hochschulen der Allianz erfolgreiche bi- und trinationale Kooperationen in der angewandten Forschung etabliert. Die so entstandenen Konsortien, denen auch Unternehmen, Universitäten und Kliniken angehören, konnten bedeutende EU- und Ländermittel einwerben. Im März 2019 hat die Allianz zudem an der Hochschule Offenburg die zahlreich besuchte trinationale Konferenz „Künstliche Intelligenz – von der Forschung in die Anwendung“ unter der Schirmherrschaft von EU-Kommissar Günther Oettinger durchgeführt. Die Konferenzreihe wird 2020 in Karlsruhe fortgesetzt.  

Im Bereich Ausbildung baut die Allianz auf bewährten bi- und trinationalen Studiengängen auf. Zusätzlich soll das trinationale Mobilitätsangebot in den kommenden Jahren weiterentwickelt und auch kürzere Formate angeboten werden. Damit stärkt Allianz TriRhenaTech die Beschäftigungsfähigkeit, die internationale Erfahrung und die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden. Prof. Dr. Crispino Bergamaschi, Sprecher der Allianz TriRhenaTech hierzu: Diese Strategie, den Studierenden internationale Mobilität zu ermöglichen, die auf lokaler Ebene umsetzbar ist und in bestehende Lehrpläne integriert werden kann, setzt TriRhenaTech mit konkreten Maßnahmen, wie zum Beispiel der Summerschool "Die Brücke" oder dem Trinatronics-Wettbewerb, gezielt um".

Weitere Informationen:
www.trirhenatech.eu