Regionale duale Forschung

Die DHBW Lörrach zeichnet sich im Vergleich zu anderen DHBW-Standorten durch mehrere Alleinstellungsmerkmale aus:

  • geographische Lage im Dreiländereck Deutschland – Frankreich – Schweiz
  • geringe Anzahl weiterer Hochschul- und Forschungsanbieter aus Baden-Württemberg in unmittelbarer Nähe
  • gezielte Förderungsmöglichkeiten der regionalen dualen Forschung durch die Dr. K. H. Eberle Stiftung

Daneben verfügt die Hochschule über eigene Steinbeis-Transferzentren und kooperiert seit mehreren Jahren mit dem Fraunhofer-Institut IAF.

Dr. K. H. Eberle Stiftung

Die Dr. K. H. Eberle Stiftung lobt für Projekte an der DHBW Lörrach einen jährlichen Preis aus. Die gestifteten Mittel werden auf Wunsch des Stifters stark leistungsorientiert und im Wege eines Wettbewerbs an der DHBW vergeben. Sie sollen solche Projekte fördern, die zukunftsweisend, innovativ, interdisziplinär sind und ggf. auch einen grenzüberschreitenden Bezug haben. Dabei sollen vor allem solche Projekte unterstützt werden, welche die Verbindung von Wissenschaft, Forschung und praktischer Anwendung in den Vordergrund stellen. Es gibt keine Beschränkung auf bestimmte Fachbereiche. Um das Profil der DHBW Lörrach zu stärken, sind auch Projekte mit grenzüberschreitenden und internationalen Partnern sowie interdisziplinäre Projekte besonders förderungswürdig.

Im Folgenden finden Sie eine Aufstellung der von der Dr. K. H. Eberle-Stiftung geförderten Projekte. Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Projekten folgen in Kürze.

  • Autarker und intelligenter Rollstuhl
  • Big Data Anwendungen für die Regio
  • Bildung im Tourismus
  • Digitalisierungskompetenzen – Digital Leadership
  • Forschungs- und Demolabor Industrie 4.0
  • Identifikation lokaler Diskurse
  • Integriertes Studienkonzept
  • Internationales Forschungszentrum
  • Logistik(er) der Zukunft
  • Sicherheitsgerichtetes & autonomes Assistenzsystem

Steinbeis-Transferzentren (STZ)

Steinbeis ist weltweit im unternehmerischen Wissens- und Technologietransfer aktiv. Zum Steinbeis-Verbund gehören derzeit rund 1.000 Unternehmen. Das Dienstleistungsportfolio der fachlich spezialisierten Steinbeis-Unternehmen im Verbund umfasst Forschung und Entwicklung, Beratung und Expertisen sowie Aus- und Weiterbildung für alle Technologie- und Managementfelder. Ihren Sitz haben die Steinbeis-Unternehmen überwiegend an Forschungseinrichtungen, insbesondere Hochschulen, die originäre Wissensquellen für Steinbeis darstellen. Rund 6.000 Experten tragen zum praxisnahen Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bei. Dach des Steinbeis-Verbundes ist die 1971 ins Leben gerufene Steinbeis-Stiftung, die ihren Sitz in Stuttgart hat.

Durch die Gründung einer Transfer GmbH der Dualen Hochschule Baden-Württemberg unterstützt der Steinbeis-Verbund die Duale Hochschule Baden-Württemberg bei ihren Aufgaben zur Förderung des Transfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lörrach sind renommierte, selbstständige Steinbeis-Transferzentren (STZ) und ein Steinbeis-Forschungsinstitut angesiedelt.

Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut IAF

Auf der Basis des von der Fraunhofer-Gesellschaft geförderten Projektes „Sensoren für Industrie 4.0“ wird die Kooperation der DHBW Lörrach mit dem Fraunhofer Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF weiter fortgesetzt.

Als Sensoren bzw. Komponenten sind die Radarsysteme und Infrarotspektroskopie mit Hilfe sogenannter Quantenkaskadenlaser ins Zentrum der Aktivitäten gerückt. Anwendungsfelder sind hierbei die präzise Ortsbestimmung zum Beispiel von Roboterarmen in der Fertigung mittels Radar bzw. die Aufnahme von IR-Spektren im Millisekunden Bereich. Diese Technologie erlaubt beispielsweise die Bestimmung der Zusammensetzung von Stoffen (in Medikamenten) im Produktionsprozess - Online-Prozess-Analyse. Für beide Technologien gibt, dass im Sinne von Innovation und Transfer, die Umsetzung von Prototypen (höher als TRL 6) in Kooperation mit dualen Partnern angestrebt wird.

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